Flexetarier

Veröffentlicht am Jul 8, 2014 in der Kategorie Nachhaltigkeitskultur
Flexetarier

Jeder Deutsche verzehrt in seinem Nahrungsleben 1094 Tiere. Immer mehr Menschen sind dabei Ihr Verhalten zu verändern, bewußter mit der „Ressource Tier“ umgzugehen. Die Gründe dafür sind sicher vielfältig. Fleisch gilt immer noch als vergleichsweise teures Lebensmittel. Die Agrar- und Nahrungsmittelindustrie begegnet diesem Image mit Billigangeboten aus Massenproduktion. Die gesellschaftliche Akzeptanz dieser Tierfabriken sinkt aber zunehmend. Es findet darüber hinaus auch ein kultureller Wandel statt. Nachhaltigkeit in der Tierhaltung wird zum Thema, die ethische Verantwortung des Einzelnen. Seltener oder gar kein Fleisch zu essen wird auch als Beitrag zu einer gesunden, ausgewogenen Ernährung gesehen und wird immer stärker zu einem gesellschaftlichen Thema. Die Botschaft ist nicht mehr: „Ich kann mir jeden Tag Fleisch leisten.“ sonder „Ich verzichte auf täglichen Fleischkonsum. trage damit gesellschaftliche Verantwortung und lebe gesünder.“ Attila Hildmann ist es mit seinem Bestseller (Nr. 1 Kochbuch Bestenliste) „Vegan for fit“ gelungen diese Einstellung in breite Gesellschaftsschichten zu tragen, die sich bisher noch nicht mit diesem Thema auseinandergesetzt haben. Flexetarier konsumieren ohne strenges idiologisches Konzept weniger Fleisch und legen besonderen Wert auf die Herkunft und Herstellung der Lebensmittel. Paralellen zur Entwicklung des BIO Booms sind durchaus zu erkennen.